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Detailbeschreibung
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Donana
Coto Doñana Doñana liegt inmitten einer außergewöhnlichen Landschaft, die man zu Recht als Schnittpunkt und Brücke zwischen Mittelmeer und Atlantik, Europa und Afrika ansehen kann. Diese biogeographische Lage bestimmt die natürlichen und kulturellen Eigenheiten und formt ein vielgestaltiges ökologisches Mosaik, bestehend aus Strand, Wanderdünen, "cotos" (stabilisierte Sandböden), Sumpf und der Übergangszone zwischen Sand- und Lehmboden, vor Ort als "Vera" bekannt. Von unzweifelhaft großem natürlichem Wert sind die Vielfalt und die Kontraste der gerade durch die Unterschiedlichkeit der verschiedenen Ökosysteme bestimmten Landschaft, die die Besucher zuallererst überraschen: die "Wüste" der Wanderdünen im Gegensatz zum "Dschungel" des dichten Galeriewaldes und der riesige "See" der Sümpfe im Kontrast zum weiten mediterranen Busch. Der Atlantik treibt den Sand bis zum Strand, von wo aus der "foreño" -Wind ihn ins Binnenland weht und so die Wanderdünen bildet. Die "cotos" sind der beständigste Teil der Landschaft. Sie sind von dichtem Buschwerk bedeckt, zwischen dem ab und zu auch einzelne Aprikosen-, Erdbeer-, Wacholder- und Olivenbäume wachsen. Aufgrund ihrer geographischen Lage wird diese Region von vielen Vogelarten als Zuflucht genutzt, was ihr eine herausragende Bedeutung für Überwintern, Durchreise und Aufzucht verleiht. Manchen Vogelarten, wie zum Beispiel den Wildgänsen, dient sie gar als wichtigstes Überwinterungsgebiet innerhalb Europas. Im Laufe der verschiedenen Jahreszeiten lassen sich im Doñana -Park mehr als 300 unterschiedliche Vogelarten beobachten. Die Tatsache, dass sich hier Tiere wie der leicht zu sichtende Kaiseradler oder das Purpurhuhn aufhalten, oder die Tier der ähnlichen -Ente und der scheue Luchs, veranschaulicht, dass der Doñana -Park ein natürliches und unersetzliches Rückzugsgebiet für diese vom Aussterben bedrohten Spezies darstellt. Die neuere Geschichte der Gegend beginnt im 13. Jahrhundert, als Alfons X. der Weise sie zum königlichen Jagdrevier erklärt. Diese Art der Nutzung wird von ihren unterschiedlichen Besitzern beibehalten, bis die Doñana schließlich im Jahr 1969 zum Nationalpark wird. Das sagenumwobenen Heiligenbild im Dorf El Rocío und die entsprechende Wallfahrt ergänzen schließlich das Doñana Gebiet um eines der eigentümlichsten Volksfeste unsere Breiten.
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